Eine Welt Verein Eisenach e.V. - Rundbrief 1/26 vom 20.1.26

Liebe Mitglieder und Interessenten,

der letzte Rundbrief regte an darüber nachzudenken, wie die Preisgestaltung mein Einkaufsverhalten beeinflusst. Heute lade ich Sie ein, sich mit einer Facette dieser Thematik intensiver zu befassen: der Erzeugung unserer Lebensmittel. Oberflächlich betrachtet ist alles in bester Ordnung: die Fleischtheken sind voll, an Backwaren ist selbst zum Ladenschluss noch das meiste vorhanden, Obst und Gemüse ist in reichlicher Auswahl verfügbar, Süßwaren und Alkoholika in rauen Mengen. Kleiner Schönheitsfehler: die Preise für Lebensmittel sind seit 2019 um ca.30% gestiegen. Ökonominnen des Internationalen Währungsfonds errechneten 2023, dass 45% der Preissteigerungen aus der Erhöhung der Unternehmensgewinne resultieren.
Beim Blick hinter die glänzende Fassade kann einem noch mehr der Appetit vergehen. Das romantische Bild vom kleinen Bauernhof ist ein Auslaufmodell: beim Höfesterben sind durchschnittlich zehn Betriebsaufgaben am Tag keine Seltenheit. Warum? Die Preise für Saatgut, Dünger und Landmaschinen machen einige wenige Großkonzerne (drei Konzerne kontrollieren ca.60%). Diese Konzerne betreiben mit horrenden Beträgen erfolgreich Lobbyarbeit. So waren Ihnen z.B. 2023 50 Millionen Euro nicht zuviel, um ein Gesetz zur Senkung des Pestizideinsatzes in der EU zu verhindern. Hierzulande verbotene Pestizide werden fleißig weiter ins Ausland verkauft, schädigen dort die Gesundheit der Menschen und landen in den Produkten wieder auf unserem Teller.
Profit allein ist das, was zählt, nicht aber der Schutz der Umwelt oder Gesundheit und Wohlergehen von Mensch und Tier. Und die Betriebe, die übrig bleiben? Sie müssen weiter wachsen, wenn sie am Markt überleben wollen. Darunter leiden z. B. die Nutztiere. Ihr Wohl spielt im Zuge von Effizienzsteigerung immer weniger eine Rolle. Kein Tageslicht, kein Auslauf, keine Beschäftigung. Nur mit massivem Einsatz von Antibiotika ist Massentierhaltung in solchen Ausmaßen überhaupt machbar - Spuren davon stecken in jedem Schnitzel. Dabei produzieren riesige Ställe riesige Güllemengen, was zu einem übermäßigen Eintrag von Stickstoff in Böden, Flüsse und Grundwasser führt. Dazu kommt die Spekulation mit Ackerland, die Landerwerb oder das Pachten für "einfache" Bäuerinnen und Bauern immer unerschwinglicher macht, die unkontrollierbare Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen...
Was tun? Auch in geringer Entfernung gibt es Menschen, die ein anderes Modell zu leben versuchen - und sogar Gemüsekisten nach Eisenach liefern (siehe Beitrag). Und natürlich weiter genau hinschauen, sich selbst und andere informieren und darauf achten, was auf den eigenen Teller kommt. Damit das Essen niemandem bitter aufstoßen muss.
In dieser Ausgabe können Sie lesen: Ich wünsche Ihnen ein gutes 2026 und grüße - auch im Namen der anderen Vorstandsmitglieder - herzlich
Ihr Clemens Roschka

Wir haben es satt!

Am 17.1. fand anlässlich der Grünen Woche in Berlin die Großdemonstration "Wir haben es satt!" statt. 60 Organisationen, darunter z.B. Aktion gegen den Hunger, Brot für die Welt, BUND, Inkota, misereor oder das Umweltinstitut München protestierten gegen eine Politik, die nur noch einer profitorientierten Agrarindustrie in die Hände spielt. Gab es im vergangenen Jahr etwas Hoffnung auf Verbesserung, war die diesjährige Demo geprägt von der Enttäuschung über die Rückwärtsrolle der schwarz-roten Koalition. Umso wichtiger ist Engagement für dieses Thema, denn einmal aufgegebene Landwirtschaftsbetriebe werden nur schwerlich wieder reaktiviert. Die nächste Demo kommt spätestens im nächsten Januar - sind Sie dabei?

Mitmachen beim Fairbruary!

Analog zum Veganuary oder Dry January ruft der Verein Fairtrade Deutschland für den Februar wieder zum Fairbruary auf: einen Monat lang bewusst fair gehandelte Produkte einzukaufen lässt mich neue Fairtrade-Produkte entdecken: von Schokolade, Kaffee, Bananen, Blumen über Kleidung bis zu Kunsthandwerk. Im Fairbruary soll diese bewusste Wahl am Regal zu fairen und besseren Arbeitsbedingungen für Menschen im globalen Süden beitragen. Auf der Homepage fairbruary.de gibt es leckere Rezepte, die als Anregung zum Einsatz von vielleicht noch nicht genutzten Lebensmitteln genommen werden können.
Im kommenden Jahr soll diese Aktion sogar von der Stadt Eisenach mit Plakaten beworben werden.

Holocaust-Gedenktag am Dienstag, 27.1.26
Um 17Uhr findet in der Eisenacher Karlstraße eine Aktion zum Gedenken an die Vernichtung von Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Neben kurzen Redebeiträgen von OB Ihling und Jörg Rumpf gibt es eine Projektion an das Stadtschloss und eine Menschenkette in der Karlstraße. Bitte bringen Sie dazu Kerzen mit Windschutz mit.

Am Sonnabend, 14.2.26, findet um 11 Uhr eine Tanz-Challenge im Rahmen der Aktion One Billion Rising statt. Getanzt wird nach dem Song „Ni una menos  – Women on Fire“, geübt wird am 21.+28.1., 4. +11.2. jeweils von 17-18Uhr in den Räumen der Startup-Kirche, Goldschmiedenstraße 23. Es kann auch ohne Probe mitgetanzt werden. Der Aktionstag setzt sich für ein Ende der Gewalt gegen Frauen ein.

Die Aktion Klimafasten „Soviel du brauchst“ läuft vom 18.2. bis 5.4.26. Der Eine Welt Verein Eisenach lädt dazu ein, sich gemeinsam an dieser Aktion zu beteiligen. Geplant ist in jeder Fastenwoche ein Treffen (auch online möglich), dessen Termin miteinander abgestimmt wird. Bei Interesse melden Sie sich bitte über info@eine-welt-eisenach.de oder Tel. (03691) 743820 (ggf. AB) an.
Weitere Informationen unter klimafasten.de/

Infos aus dem Weltladen FaireWelt „Markt der Völker“

Im Januar gibt es den Dry January und den Veganuary: beides sinnvolle Initiativen. Natürlich können Sie im Januar auch im Weltladen keinen Alkohol kaufen ..., bedeutsamer ist aber, dass Sie hier eine breite Palette von veganen Produkten finden, die noch dazu fair gehandelt sind.
Und auch weiterhin gilt: ehrenamtliche Verkäuferinnen und Verkäufer werden gesucht! Bitte bei Hr.Gernod Siering (Buchhandlung Leselust) melden.

Konzernatlas 2026

In einer Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Dachverband Kritische Aktionäre und Aktionärinnen hat der BUND hinter der Fassade unseres Ernährungssystems recherchiert. Die Ergebnisse sind ernüchternd bis erschreckend.
Der Konzernatlas macht erfahrbar, wie wenige Global Player entlang der Wertschöpfungskette von Saatgut über Futtermittel bis zum Supermarktregal den Takt vorgeben – und welche Folgen das für ökologische Vielfalt, Böden, Wasser und soziale Gerechtigkeit hat. Diese Dynamik wird nicht nur mit Zahlen untermauert, sondern in lebendigen Texten und Grafiken greifbar. Möchten Sie verstehen, wie unser Essen politisch und ökologisch verhandelt wird und warum der Weg zu einem resilienten, gerechten Ernährungssystem so dringend ist? Dann lohnt sich ein Blick in diesen Atlas.
Sollte Ihnen der Atlas zu umfangreich sein, finden Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse unter 10 Fakten über die Lebensmittelindustrie.


Solawi - Solidarische Landwirtschaft

Dieser Begriff ist im Rundbrief schon mehrfach aufgetaucht. In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebes, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten, sie werden Ernte-Teilende. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Produzierenden als auch die Verbrauchenden die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, markt-unabhängigen Landwirtschaft. Einen Überblick über Höfe, die in dieser Form arbeiten, finden Sie unter https://www.solidarische-landwirtschaft.org/

Solawi Fernbreitenbach

Die gute Nachricht: es gibt eine Solawi, die nach Eisenach liefert: Solawi Fernbreitenbach. Dahinter steht die Gärtnerei Wildwuchs, die seit 2014 nach dem Konzept der Permakultur arbeitet. Die Gärtnerei liefert von Anzucht bis zur Ernte alles aus einer Hand, frei von chemischen und synthetischen Pflanzschutzmitteln. Neben der Gemüsearbeit werden auch Planungsleistungen (klassische Gartengestaltung, Bauerngärten oder Permakulturdesign) angeboten. Anmeldungen für die Gemüsesaison 2026 sind möglich unter www.gaertnerei-wildwuchs.de.


Vortrag: "Sich die Ernte teilen" - wie funktioniert solidarische Landwirtschaft?

Die sich in Gründung befindliche Solidarische Landwirtschaft Arnstadt lädt in die vhs Ilm-Kreis zum Vortrag und zur Diskussion darüber, wie eine SOLAWI in der Praxis funktioniert und welche Modelle existieren. Anwesend sind Gärtner:innen von bzw. Beteiligte an der Gemüsewerkstatt Grünschnabel von Cobstädt, der Versorgungsgemeinschaft „Diestels Sonnengarten“ bei Kahla und der Solidarischen Landwirtschaft Halle. Termin: 21.01.2026 von 18-20Uhr in Arnstadt
Weitere Infos: www.vhs-ilm-kreis.de

Solawi Erfurt, Gotha und Umgebung hat freie Gemüseanteile

Die Solidarische Landwirtschaft- Gemüsegärtnerei Grünschnabel in Cobstädt bei Erfurt hat noch freie Ernteteile für die Saison 2026. Vorteile als Mitglieder (Ernteteiler) einer SOLAWI sind: Gesundes Essen aus der Region, Wissen über Herkunft und Produktion, Vermeidung von Verpackung und Lebensmittelverschwendung. Digitale Info-Veranstaltung am 22.01.26, Weitere Infos und Einwahl-Link: www.gemuesewerkstattgruenschnabel.de.

Kriegsdienstverweigerung in der DDR

Am 22.1.26 findet um 18:00 in Erfurt, Thälmannstr.26, ein Zeitzeugengespräch "Kriegsdienstverweigerung in der DDR" mit Martin Rambow (Erfurt) statt. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe gegen die Wehrpflicht statt. Ort: SJD Die Falken Erfurt


Webinar zum Verbrenner-Aus

Michael Bloss, der klimapolitische Sprecher der Grünen Europafraktion, lädt ein zu einem Webinar am 22. Januar 2026 ab 19 Uhr. Dabei geht es um den Widerstand gegen die Rücknahme des Verbrenner-Aus.  Mit von der Partie sind IG-Metall-Chefin Christiane Benner, Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe, Michael Bloss selbst und weitere Gäste. Sie freuen sich auf Fragen während des Webinars.    Zur Anmeldung hier klicken..

Onlinekonferenz Klima-Jahresauftakt 2026

Für den 24. Januar 2026 von 9:30 - 16Uhr lädt das For-Future-Bündnis Organisationen, Engagierte und alle, die es werden wollen, ein, „weil die Welt brodelt und weil wir noch so viel zu bewegen haben“.  Dich erwartet ein buntes Programm mit Impulsen, Vorträgen und Raum zum Vernetzen.  Anmeldung über https://pretix.eu/FF-Buendnis/jahresauftakt26/ Themen sind unter anderem: Welche Hebel haben wir auf lokaler Ebene? Was kann jede:r Einzelne:r tun, damit die eigene Kommune weg vom Gas kommt? Welche Rahmenbedingungen braucht es, wie können wir Einfluss auf sie nehmen? 

Webinar zu "Wärmewende gestalten"

Am 26.1.26 veranstaltet der BUND von 17.30-19Uhr ein Webinar unter dem Thema "Wärmewende gestalten – Wissen und Ideen für Engagierte vor Ort". Näheres erfahren Sie auf der craftingfutures.de https://www.bund.net/service/termine/detail/event/bund-webinar-waermewende-gestalten-wissen-und-ideen-fuer-engagierte-vor-ort/

Öffentliche Ringvorlesung "Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung"

Zeit: 27.1.26 16:15 bis 17:45 Uhr
Ort: FH Erfurt, Altonaer Str. 25, Audimax (Raum 8.1.01)
Auch Online: https://fh-erfurt.webex.com/fh-erfurt/
Nachhaltigkeit in aller Munde: Was bringt es noch, über Nachhaltigkeit zu kommunizieren?
Prof.in Dr. Irina Lock | Friedrich-Schiller-Universität Jena, Strategische Kommunikation
https://www.fh-erfurt.de/ringvorlesung-grundlagen-der-nachhaltigen-entwicklung.

Vortrag und Diskussion: Die Aktivierung der Wehrpflicht - und das Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Zu dieser Veranstaltung am Donnerstag, 29.1.2026 um 19:30 in Erfurt, Allerheiligenstraße 9, laden rosalux und Offene Arbeit Erfurt gemeinsam ein. Was ist neu beim Wehrdienst? Wer wird gemustert? Und: was kann man tun, wenn man nicht Teil dieses Systems der Bundeswehr werden möchte? Wolfgang Geffe, ehemals Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, fasst das Thema zusammen, erklärt die aktuellen Beschlüsse des Bundestages und ihre konkrete Auswirkung für junge Menschen. Außerdem wird das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung zur Sprache kommen, welche Rolle das Gewissen bei einer Verweigerung spielt und was junge Menschen tun können, die sich die Frage stellen ob sie einen Wehrdienst leisten möchten. Vortrag und Diskussion

Kampagne: Climate Nobel Prize

Die Ecosia GmbH hat eine Million Euro bei einem Notar hinterlegt, um den ersten Nobelpreis für Klima und planetare Gesundheit zu ermöglichen. Die Initiative richtet sich an die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften mit der Frage: Wenn die renommierteste Auszeichnung der Welt unsere dringendste Herausforderung nicht anerkennt, wer dann? Die Kampagne wird von zahlreichen Klimaaktivist:innen und Wissenschaftler:innen weltweit unterstützt. Weitere Infos: www.climatenobelprize.org

Nach Verbot: Kulturfestival findet wieder statt

Pro-Peace-Partner im Westlichen Balkan trotzen Repression und Hetze: Im letzten Jahr wurde das serbisch-kosovarische Kulturfestival „Mirëdita, Dobar Dan“ in Belgrad von den serbischen Behörden aufgrund fadenscheiniger Sicherheitsbedenken verboten. Nun konnte es wieder stattfinden, diesmal turnusgemäß in der kosovarischen Hauptstadt Priština. Ausgerichtet wird das Festival von den Pro-Peace-Partnern „Integra“ und „Youth Initiative for Human Rights“ – beide Organisationen sind immer wieder Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt. Aber Aufgeben sei keine Option, betonte Nataša Govedarica, Landesdirektorin von Pro-Peace in Serbien.
Weitere Infos finden Sie hier.

Sonne im Haus

Die Bürgerkraft Thüringen eG bietet die Möglichkeit an, sich von der Genossenschaft eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach errichten zu lassen. Die Kosten dieser Anlage werden dann über einen Zeitraum von ca. zehn Jahren mit einer monatlichen Rate der Genossenschaft zurückgezahlt. So können Mitglieder von Beginn Stromkosten sparen ohne teure Investition und eigene Baumaßnahme. Gleichzeitig besteht für Mitglieder der Genossenschaft die Möglichkeit, sich an der Finanzierung dieser Anlagen über Nachrangdarlehen zu beteiligen. Bei Interesse schreiben Sie an diese Mail-Adresse.

Kampagne planetWIR – nachhaltige Dienstleister

Jede alltägliche Dienstleistung braucht Energie, Daten, Geld und andere Ressourcen. planetWIR umfasst fünf Bereiche, in denen zum Wechsel zu nachhaltigen Anbietern angeregt wird. Initiiert wurde die Kampagne von WEtell. Alle Partner:innen stehen für faire, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Lösungen. Weitere Infos unter planetwir.jetzt.

Die orange und die blaue Pest

Jens Galschiot, ein dänischer Künstler, entwarf die nebenstehende Plastik, die erstmals zur COP 30 in Brasilien präsentiert wurde. Ob "Orange Pest" oder "Gott der Ungerechtigkeit": traurigerweise bestätigt dieser Mensch täglich aufs Neue, dass ihm andere Menschen, Recht und Gesetz, Seriösität und Anstand völlig egal sind. Mein, mein, mein,...mein Land zuerst - das verbindet orange und blau: tun wir alles, damit diese Pest nicht auch bei uns ausbricht.



SCHULE MACHT ZUKUNFT

-Fairtrade-Schule - wäre das etwas für Sie?
Schulen haben die Möglichkeit, sich als Fairtrade-Schule auszeichnen zu lassen. Dazu sind fünf Voraussetzungen zu erfüllen: Bildung eines Schulteams, Planung der Schritte für Fairtrade, Verkauf und Verzehr fair gehandelter Produkte, Behandlung im Unterricht, Aktionen zum Thema.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage von Fairtrade-Schools.
Am Mittwoch, 21.1.26, um 15Uhr findet ein digitaler Neujahrsempfang statt. Zur Anmeldung bitte hier klicken
Bei Fragen oder dem Wunsch nach Unterstützung können Sie sich gern über diese Mail-Adresse an uns wenden.
- Bildungsangebot „Digitale Selbstverteidigung. Gesunder Umgang mit der Vielfalt der Social Media Kanäle“
Der mohio e.V. ist in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Globalem Lernen und Medienkompetenzvermittlung unterwegs. Der Workshop „Digitale Selbstverteidigung“ soll junge Menschen dazu ermutigen, sich selbstbestimmt und verantwortungsvoll in digitalen Räumen zu bewegen, Desinformation zu entlarven, extremistische Narrative zu durchschauen und sich aktiv für einen respektvollen und pluralen Diskurs einzusetzen. Das Angebot für Schulen ab Klasse 9 ist i.d.R. kostenlos (ggf. Eigenbeteiligung). Umfassen sollte es mindestens eine Doppelstunde, möglich ist ein Projekttag bis hin zu einer Projektwoche.
Weitere Infos unter www.mohio.org oder Tel. 0345 61415993
- "Armut und Ungleichheit zurückdrängen" - BNE-Modul für Grundschulen
Spirit of Football e.V. hat im aktuellen Schuljahr dieses BNE-Modul für Grundschulen entwickelt, mit Schwerpunkt auf SDGs 1 und 10 zum Thema “Armut und Ungleichheit zurückdrängen” sowie SDG 12 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“. Auch SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ spielt eine Rolle.
Weitere Infos unter spirit-of-football.de/
- Orientierungsrahmen Globale Entwicklung. Neuerscheinung für die gymnasiale Oberstufe
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung ist eine Kooperation der Kultusministerkonferenz (KMK) und des BMZ, er wird durchgeführt und koordiniert von Engagement Global. Der neue Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde am 16.10.2025 in der Bildungsministerkonferenz der KMK veröffentlicht, er löst den von 2016 mit der Erweiterung auf die Sekundarstufe II ab. Die Fachkapitel aus dem OR 2016 behalten ihre Gültigkeit und werden als Teilausgaben aktualisiert.
Weitere Infos unter www.engagement-global.de
- Lernmaterialien zu SDG 16 "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" In der Datenbank auf dem BNE-Portal des BMBF findet sich eine Vielzahl an Lehr- und Lernmaterialien. In der Reihe "Meldungen zu Lernmaterialien und SDGs" wird aktuell eine Auswahl an Unterrichtsmaterialien zum Nachhaltigkeitsziel 16 "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" vorgestellt. Weitere Infos unter www.bne-portal.de

Was wir anbieten

Unter www.eine-welt-eisenach.de finden Sie sowohl Themen, zu denen wir Bildungsveranstaltungen anbieten, als auch Artikel (z.B.Bücher, Strommessgerät). die wir verleihen. Bildungsveranstaltungen können für alle Altersstufen angefragt werden. Möglich sind sowohl 1-2 stündige Veranstaltungen, als auch Projekttage.
Schauen Sie doch einmal hin - vielleicht ist etwas Interessantes für Sie dabei oder machen Sie im Bildungsbereich tätige Personen auf unsere Angebote aufmerksam.

Aktions-Tipp

"Das ist doch.....!" Wohl jeder Mensch schleppt etwas mit sich rum, was ihn ärgert. Leider, denn das ist Ballast, der unnötig belastet. Wie wäre es, einmal an diese Sachen ranzugehen. Lösungen überlegen. Verursacher (freundlich) ansprechen. Einfach selbst machen....Oder..oder...
Oder aber einen Haken dran machen. Akzeptieren. "Is so.". Fertig.
Ich wünsche Ihnen Mut zur Veränderung, Gelassenheit zum Ertragen und natürlich die Weisheit zu unterscheiden, was wo angebracht ist.

    TV-Tipps

Bücher- (und Hör-) Tipps


Die Marktmacht der globalen Agrarindustrie
Deutschlandfunk Kultur Sendung vom 4.11.23 Dauer: 29:41min.

Die Stunde der Raubtiere. Macht und Gewalt der neuen Fürsten.
Giuliano da Empoli unternimmt in seinem neuen Essay eine Reise zu den Schaltzentren der autokratischen Macht. Beschrieben wird eine unheilvolle Allianz, welche die Institutionen der Gewaltenteilung, die Menschenrechte und die regelbasierte internationale Ordnung zerstört. 5. Auflage 2026, C.H.Beck, ISBN 9783406838217, 15 €

Die Verkrempelung der Welt. Zum Stand der Dinge (des Alltags)
Gabriel Yoran fragt nach den Ursachen der Verkrempelung (Dinge, die in gewissen Hinsichten schlechter sind, als sie einmal waren oder sein könnten) und denkt über Kriterien für die Legitimität von Bedürfnissen nach. 2025 (5. Auflage), Suhrkamp, ISBN 9783518030028, 22 €

Wie wir überwintern. Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten
Die Historikerin Mirjam Zadoff liefert Ideen, wie wir nicht resignieren angesichts der politischen Entwicklungen, sondern Zuversicht im Alltag finden. 2025, Hanser, ISBN 9783446284784, 16 €, Leseprobe.

An den Frieden glauben
An den Frieden glauben. Überlegungen zu Glaube, Gewalt und Frieden. Geleit- und Nachwort von Franz Segbers. Joris Vercammen: (= edition pace, Bd. 40) Hamburg: BoD 2025. (ISBN: 978-3-6951-4253-8; Paperback; 176 Seiten; 9,99 Euro).

Friedenstüchtig” werden: Ein Plädoyer für Vernunft statt Selbstzerstörung
Friedenstüchtig. Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen" versteht Fabian Scheidler als "Versuch, die Welt als eine verstehbare nicht aufzugeben" und als Ermutigung "sich nicht verbiegen zu lassen". Promedia Verlag, Wien 2025. 224 Seiten, 20 Euro. ISBN 978-3-85371-549-9.

    Bunt gemischt

„Konservierung ist die Kunst, Lebensmittel dergestalt zu behandeln, dass selbst Bakterien sie als ungenießbar ansehen.“

unbekannt
Eine Welt Verein Eisenach e.V.
Markt 23, 99817 Eisenach
(03691) 743820
info@eine-welt-eisenach.de

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