Eine Welt Verein Eisenach e.V. - Rundbrief 2/26 vom 7.3.26

Liebe Mitglieder und Interessenten,

schon im letzten Rundbrief wurde die Klimafastenaktion der Kirchen erwähnt – warum noch einmal?
Nach meiner festen Überzeugung ist das Thema der Aktion nicht nur wegweisend für die eigene Zufriedenheit, sondern der Schlüssel für eine friedliche, gerechte und nachhaltige Zukunft. Die Fastenzeit lädt dazu ein, über dieses Thema nachzudenken, aber auch der am 20.3. stattfindende Internationale Tag der Zufriedenheit (oder auch des Glücks).
Es ist die große Frage für jeden Menschen: was brauche ich wirklich, um glücklich und zufrieden zu sein? Gibt es auch einmal ein „genug“ oder kann ich gar nicht genug bekommen?
Wir nehmen immer mehr als selbstverständlich hin und vergessen, dass nichts selbstverständlich ist. Gar nichts. Wir übersehen und übergehen beispielsweise das Wunder, welches Paul Gerhard in einem Morgenlied besingt:
„Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können
und Händ und Füße, Zung und Lippen regen... „

Oder dass wir sauberes Trinkwasser aus der Leitung haben…
Oder dass wir jeden Tag (mehr als genug) zu essen haben…
Oder dass wir in Freiheit leben können...
Oder dass bei uns kein Krieg ist….
Oder…..oder….oder
„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, gewöhnt sich an alles, missachtet es als selbstverständlich. Aber selbstverständlich ist nichts, selbstverständlich ist nur das Nichts: alles was ist, ist ein Wunder, ein wunderbares Geschenk. Eigentlich wissen wir ja, dass Dinge sich schnell ändern können: die Diagnose beim Arzt, ein Präsident mit imperialen Träumen, ein Wahlergebnis...
Wenigstens ab und zu einmal runterkommen vom hohen Ross und dankbar wahrnehmen, was ich alles – ohne eigenen Verdienst – habe. Dann kann es auch mit dem Glück klappen, denn:
Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.
Und etwas mehr Genügsamkeit kann die Beziehungen zwischen Völkern, zwischen Menschheit und Natur, sowie zwischen mir und meinen Mitmenschen entspannen. Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. In diesem Sinn eine frohe und glückliche Zeit
In dieser Ausgabe können Sie lesen: Herzliche Grüße - auch im Namen der anderen Vorstandsmitglieder -
Ihr Clemens Roschka

Frauenstreik am 9.3.26

Sie sollen sich mal schön zufrieden geben mit ihrer Situation, sagen immer noch Männer zu Frauen. Ob in der Wirtschaft, der (katholischen) Kirche oder in Partnerschaften: Männer haben tolle Vorstellungen davon, wie das Leben einer Frau aussehen soll und sagen ihnen gern, was sie dürfen und was nicht. Zufriedenheit ist ein hohes Gut, aber überall dort, wo die Entfaltung eines Menschen behindert wird, fehl am Platz. Der Frauenstreik will dazu beitragen, bestehende Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen und zu beenden. In Eisenach gibt es am 8.3. um 9.30Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche einen Frühstücks-Gottesdienst, in dem Frauen in der Bibel in den Blick genommen werden. Am 9.3.26 steht von 13.30-16Uhr ein Aktions- und Informationsstand vor dem Rathaus. Außerdem findet am 12.3. ab 18Uhr in der Kulturinsel Nord eine Veranstaltung statt, bei der auch der Film „Ein Tag ohne Frauen“ gezeigt wird.

Geschlechter­gerechtigkeit im Fairen Handel

Wussten Sie, dass der Faire Handel auch bei der Gleichstellung der Geschlechter eine Spitzenrolle einnimmt? So erreichen Frauen in Fair-Handels-Unternehmen mit einer viermal so hohen Wahrscheinlichkeit eine Position in den obersten Führungsebenen, zum Beispiel als Geschäftsführerinnen oder Vorständinnen, wie in konventionellen Unternehmen. Im Fairen Handel wird hingeschaut: Wo wirken Machtstrukturen? Wen übersehen wir? Und wie können wir unseren Einsatz für den Fairen Handel so gestalten, dass möglichst viele Perspektiven einbezogen werden? Die Publikation „Mehr Gleichberechtigung durch Fairen Handel?“ von Brot für die Welt zeigt, dass auch im Fairen Handel Gleichberechtigung nicht automatisch entsteht, sondern bewusst mitgedacht und strukturell unterstützt werden muss, etwa durch geschlechtergerechte Beteiligung und Zugangschancen in allen Bereichen.

Mitgliederversammlung
Am Mittwoch, 22.4.26, findet um 18.15Uhr im Gelben Saal am Pfarrberg unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Neben dem Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr geht es um die Vorhaben im laufenden Jahr. Alle Mitglieder und Interessenten sind herzlich dazu eingeladen.

Grünes Klassenzimmer
In der Kleingartenanlage Sonnenschein (Stedtfelder Str. 140) hat der Kleingartenverein Sonnenschein eine Wildblumen- und Wildkräuterwiese mit Lebensraum für unterschiedliche Tiere angelegt. Zwischen März und September kann diese Fläche von Jung und Alt als grünes Klassenzimmer genutzt werden. Auf der Homepage der Stadt gibt es einen Flyer zu der Anlage.

Themenabend Eritrea
Eigentlich sollte an dieser Stelle die Einladung zum Themenabend Eritrea stehen. Leider haben sich die Vorbereitungen verzögert, so dass dieser Abend voraussichtlich erst Mitte des Jahres stattfinden wird.

Infos aus dem Weltladen FaireWelt „Markt der Völker“

Zum Frühlingsanfang am 20. März beginnt nicht nur das neue Gartenjahr – auch unser Einsatz für Klima- und Umweltschutz geht weiter!
Handelsübliche Blumenerde enthält leider immer noch sehr oft Torf. Er wird in Torfmooren abgebaut und besteht aus halbverrotteten Pflanzenteilen, die sich im Laufe von tausenden Jahren im Moor angesammelt haben. Um den Torf abzubauen, werden die Moore trockengelegt und die zum Teil einige Meter dicken Torfschichten ausgebaggert. So werden wertvolle und vielfältige Biotope und ihre einzigartige Pflanzen- und Tierwelt in der Regel unwiederbringlich zerstört.
🪴Aber es gibt Alternativen! Unser Kokoblock aus reinen Kokosfasern ist klein, handlich und extrem ergiebig! 💚Machen Sie mit und setzen Sie auf torffreie Blumenerde!

Anfang April feiern wir Ostern. Sowohl Osterdeko als auch Ostersüßigkeiten finden Sie jetzt schon in der FaireWelt Eisenach. Vergrößern Sie die Festtagsfreude durch den Kauf fair gehandelter Produkte!

Für Völkerrecht und Frieden!

Nicht schlimm genug, dass Amerika und Israel unter Missachtung des Völkerrechts einen Krieg gegen den Iran begonnen haben: Bundeskanzler Merz sitzt bei Trump wie ein kleiner Streber der glücklich ist, nicht wie Spanien in Ungnade gefallen zu sein, und redet davon, dass er mit Trump einig sei. Zuvor hatte er schon verkündet, dass grundlegende Interessen auch mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden müssten. Was redet er da? Was treibt ihn, sich der größten amerikanischen Katastrophe so anzubiedern? Wie kann er in einem Satz jahrzehntelanges Mühen um politische Kultur, um ein gesittetes Zusammenleben der Menschheitsfamilie, im Stile des ach so modernene Bürokratieabbaus entsorgen? Hat er nicht bei der absurden Auseinandersetzung um Alaska mitbekommen, dass selbstbewusstes Auftreten mehr bringt als rückgratloses Herumlavieren? Recht muss Recht bleiben und militärische Gewalt darf kein akzeptiertes Mittel einzelner Staaten zum Erreichen ihrer Ziele sein. So wie innerstaatlich das Gewaltmonopol beim Staat liegt, so muss es international bei der UNO beheimatet sein. Unterstützen Sie die von einem Iraner initiierte Petition Deeskalation jetzt, Herr Merz!


Russische Beteiligung an Atomfabrik in Deutschland im Gespräch

Die Bundesregierung hat sich für die Beteiligung des russischen Atomkonzerns Rosatom an der Brennelemenefertigung in Lingen ausgesprochen. Ein letztlich von Putin kontrollierter Konzern soll in Deutschland im Bereich der Nukleartechnik aktiv werden – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 19 Sanktionspakete gibt es inzwischen für Russland, aber in solch einer heiklen Branche soll mit einem Konzern, der im geopolitischen Interesse Russlands agiert, eine neue Abhängigkeit geschaffen werden – haarsträubend! Nun ist die niedersächsiche Landesregierung als zuständige Atomaufsicht am Zuge. Der niedersächsiche Umweltminister Christian Meyer hat sich bisher ablehnend zum Einstieg von Rosatom in Lingen geäußert. Bleibt zu hoffen dass er den Antrag nun auch auch konsequenterweise ablehnt.

Lobbyzentrale statt Ministerium

Ministerin Reiche lässt keinen Zweifel daran, dass ihr Ministerium jetzt die Lobbyzentrale derer ist, die an der Zementierung von Gewinnen aus nicht zukunftsfähigen Energien interessiert sind. Erst wird ein realitätsfremder Stufenplan zur Erhöhung der Anteile von Biogas und Wasserstoff bei der Gasnutzung präsentiert. Dann wird mit aller Macht versucht, den zum Selbstläufer gewordenen Solarausbau in der Breite zu behindern. Keine garantierte Einspeisevergütung mehr: wer also überschüssigen Strom verkaufen will, muss selbst aktiv werden, sich schlau machen, Zeit und Nerven investieren. Lesen Sie das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer Instituts, die hier zu einem deutlichen Ergebnis kommt. Dass Solar- und Windstrom zeitweise die Netze überlastet, ist eine Realität. Die Lösung kann aber nur lauten, Entwicklung und Nutzung von Stromspeichern zu forcieren, anstatt den Strom abzuregeln. Der amerikanisch-israelische Überfall auf den Iran ist ein weiterer Beleg dafür, dass es dringend nötig ist, unabhängiger von importierter Energie zu werden. Also: Sonne an – Gas aus! Siehe auch Aktions-Tipp


Schöne neue Welt: Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Bürokratieabbau ist das Gebot der Stunde, so tönt es seit Monaten. An vielen Stellen sicherlich berechtigt, birgt dieser Begriff aber die Möglichkeiten eines Trojanischen Pferdes, mit dessen Hilfe unliebsame Gesetze im Auftrag eines höheren Gutes entsorgt werden können. Und genau das passiert jetzt überall, wie auch im o.g. Gesetzentwurf. Das Gesetz sieht vor, In­fra­strukturpro­jekte (z.B. Auto­bahnen, Bun­des­straßen) von Umweltstandards auszunehmen. Statt echter Naturflächen würden Geldzahlungen als Ausgleich akzeptiert werden. Zudem würden Umweltprüfungen entfallen oder stark vereinfacht. Parallel plant die Bun­des­regierung, das Umwelt-Rechts­be­helfs­gesetz zu ändern: Klagen von Umweltverbänden hätten dann keine aufschiebende Wir­kung mehr. Was bedeutet das? Schlimmstenfalls ist ein Wald gerodet oder ein Moor trockengelegt, bevor ein Gericht entscheiden kann, dass die Naturfläche erhalten werden muss. Doch dann ist es zu spät. Die geplanten Gesetzesänderungen schränken die rechtlichen Möglich­kei­ten der Zivilgesellschaft zum Schutz der Natur ein. Die CSU fordert gar, das Ver­bands­klagerecht gleich ganz abzuschaffen. Ihre Begründung? Klagen von Umweltverbänden "lähmten" Bau­vor­haben und seien schuld an langen Genehmigungs­ver­fahren – was im Faktencheck meist keinen Bestand hat. Begrenzung von Bürokratie? Ja. Senkung der Umweltstandards? Nein! www.vhs-ilm-kreis.de

Häkeln gegen den Ökozid

Am 26.03.24 hat der Rat der Europäischen Union die sogenannte Ökozid-Richtlinie verabschiedet. Die Mitglieds-Länder haben noch bis Ende Mai 2026 Zeit, diese Richtlinie in nationales Recht umzusetzen. Inhalt ist, dass bestraft werden soll, wer ein Ökosystem von beträchtlicher Größe oder ökologischem Wert, einen Lebensraum innerhalb eines geschützten Gebiets oder die Luft-, Boden- oder Wasserqualität zerstört oder irreversibel schädigt, auch wenn es grob fahrlässig passiert. Kurz gesagt: Umweltzerstörung wird umfassender zum Straftatbestand. artagainstecocide hat im vergangenen Jahr die Aktion Häkeln gegen den Ökozid . gestartet. Die dabei entstehenden Blütenteppiche sollen im öffentlichen Raum Anstoß zum Gespräch sein.

Jubiläum des Nationalparks Hainich „15 Jahre Weltnaturerbe Buchenwälder“

Der Nationalpark Hainich wurde 2011 als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt. Passend zu diesem Anlass enthält das MITMACHEN-Programm 2026 vielfältige Veranstaltungen. Dazu gehören u.a. eine Frühlingsführung zum „Tag des Waldes“ am 21. März, dieEröffnung der Jubiläumsausstellung „15 Jahre Weltnaturerbe“ im Nationalparkzentrum am 1. April oder eine Wanderung zum UNESCO-Welterbetag am 7. Juni. Weitere Infos: www.nationalpark-hainich.de www.nationalpark-hainich.de


Auch nicht unfehlbar: Vatikanische Investempfehlungen

Die Vatikanbank hat zwei neue Muster-Portfolios für katholische Investments vorgestellt, die „strengen Ausschlusskriterien“ standhalten und gleichzeitig auch Referenzpunkte für katholische Investoren weltweit sein sollen. Nicht zur Anlage empfohlen werden Angebote von Aktiengesellschaften mit umweltschädigenden Praktiken oder Aktivitäten im Bereich von Abtreibung,Verhütungsmitteln, Pornografie, Waffen, Glücksspiel, Tabak, Cannabis, Ausbeutung, Kinderarbeit… Ist es schon bedauerlich, dass nur versucht wird, besonders negative Investitionen auszuschließen und nicht positive zu fördern (z.B. nachhaltige Geldanlagen, bezahlbarer Wohnraum, biologische Landwirtschaft, Mikrokredite …), so verblüfft, dass beispielsweise auch Investitionen bei Unternehmen wie Amazon, Tesla und Meta als moralisch sauber eingestuft werden. Arbeitnehmerrechte spielen bei Amazon und Tesla eine ziemlich untergeordnete Rolle: auch in Eisenach gibt es Händler, die ein Lied von den zweifelhaften Geschäftsgebaren Amazons singen können. Und das Ausschlusskriterium Suchtmittel müsste auch Meta von der Liste katapultieren... Fazit: Auf 1.Thess 5.21 kann man bei Geldanlagen auch mit dieser Empfehlung nicht verzichten.

Film-Tipp Made in EU

Der Film „Made in EU“ macht anhand einer präzisen Milieustudie die Ausbeutung der globalen Modeindustrie und strukturelle Ungleichheiten innerhalb Europas greifbar. Das Drama von Stephan Komandarev mit Gergana Pletnyova und Todor Kotzev fordert auf, sich mit wirtschaftlicher Ausbeutung zu beschäftigen, sowie mit der eigenen Rolle darin. Bulgarien, Deutschland, Tschechien
2024, Kinostart: 19.02.2026, jip film & verleih

Spiele-Tipp: Fairdreht - wende das Blatt

„Fairdreht – Wende das Blatt“ ist ein kooperatives Print & Play-Spiel der Christlichen Initiative Romero e.V. (CIR) zum Selbstaus- drucken, bei dem vier Nationen lernen müssen, Ressourcen gerecht zu versenden und anzulegen. Denn die Erde ist am Limit.
2025, entwickelt von Ecolution Games (Isabelle Laue, Thomas Jäkel), ab 15 Jahren, Weitere Infos und Download: www.ci-romero.de

SCHULE MACHT ZUKUNFT

- Regionale Fachtagung im Projekt „vhs goes green 2“
Die Fachtagung im Projekt „vhs goes green 2“ wird organisiert vom Sächsischen Volkshochschulverband e.V., vom Thüringer Volkshochschulverband e.V. und der Volkshochschule Leipzig unter dem Motto „Weniger Emissionen, mehr Wirkung – Klima- schutz als Chance für Bildungseinrichtungen“. Vorträge und Workshops bieten Mitarbeiter:innen aus Erwachsenenbildungseinrichtungen Impulse aus Wissenschaft und Praxis bezüglich eines Einstiegs in den Klimaschutz an der eigenen Bildungseinrichtung bzw. rund um Klimaschutz im Bildungsalltag. 12.03.2026 in Leipzig Weitere Infos, Anmeldung bis 11.03.26: hier
- Kooperationsangebot: Klimaschutzgremien für Schulen in Thüringen
Der Schule ein Gesicht geben e.V. stellt mit einem Bildungsprojekt den Klimaschutz an Schulen in den Mittelpunkt. Ziel ist dabei der Aufbau von stabilen Mitbestimmungsstrukturen wie Schul-Klimaräte oder Klimaparlamente. Der Verein bietet dafür Materialien, Konzepte und Methoden sowie Fortbildungen zur Einführung von Klimaschutzgremien an und coacht die zuständigen Personen an den Schulen individuell und bedarfsorientiert. Weitere Infos, Online-Workshop für Lehrkräfte sowie individuelle Präsenz-Workshops für Schulen / Schulteams -17.03.26 oder 26.3.26 online - Anmeldung für dieses Schuljahr bis 15.03.26: schuleeingesichtgeben.de,
- Lehrkräftefortbildung zum Thema "BNE auf dem Lernort Bauernhof"
Die Thüringer Vernetzungsstelle Lernort Bauernhof, ein Projekt von Thüringer Ökoherz e.V., Landvolkbildung Thüringen e.V. und Partnern wie dem Zukunftsfähiges Thüringen e.V., lädt erneut zu einer vom Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) anerkannten Fortbildung zum Thema Bauernhof-Pädagogik ein - auf einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb mit Ackerbau und Rinderhaltung. 26.3.26 in Helmsgrün (Bad Lobenstein) Weitere Infos und Anmeldung bis 17.03.26: www.lernort-bauernhof-thueringen.de und Schulportal des ThILLM (Nr. 274800201)
- „Draußen macht Schule | wirkungsvoll – durch Wissenschaft und Praxis“
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und das Netzwerk Draußenlernen laden Bildungsakteure zur vierten Netzwerktagung ein. Diese widmet sich dem Dialog zwischen schulischer Praxis, Bildungsforschung und Bildungspolitik rund ums Draußenlernen. Angeboten werden Impulse und Workshops u.a. zu Möglichkeiten für inklusivem Unterricht, zur Movement Method und Ästhetischem Forschen. Die Tagung ist in Thüringen als Lehrkräftefortbildung anerkannt. 29./30.04.2026, Kloster Volkenroda Weitere Infos und Anmeldung bis 29.03.26: draussenlernen.net

- Der Schulhof - ein Paradies für Mensch, Tier und Pflanze Ein Bericht über ein Projekt, bei dem Schüler:innen der 7.–9. Klassen mithilfe der BioBlitz-Methode den eigenen Schulhof erkundet und die dortige Artenvielfalt untersucht hatten, und anschließend Ideen entwickelten zu der Frage: Wie könnte dieser Ort zu einem „Paradies“ für Menschen, Tiere und Pflanzen werden? Zum Bericht -Fairtrade-Schule - wäre das etwas für Sie?
Schulen haben die Möglichkeit, sich als Fairtrade-Schule auszeichnen zu lassen. Dazu sind fünf Voraussetzungen zu erfüllen: Bildung eines Schulteams, Planung der Schritte für Fairtrade, Verkauf und Verzehr fair gehandelter Produkte, Behandlung im Unterricht, Aktionen zum Thema.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage von Fairtrade-Schools.
Bei Fragen oder dem Wunsch nach Unterstützung können Sie sich gern über diese Mail-Adresse an uns wenden.
- Bildungsangebot „Digitale Selbstverteidigung. Gesunder Umgang mit der Vielfalt der Social Media Kanäle“
Der mohio e.V. ist in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Globalem Lernen und Medienkompetenzvermittlung unterwegs. Der Workshop „Digitale Selbstverteidigung“ soll junge Menschen dazu ermutigen, sich selbstbestimmt und verantwortungsvoll in digitalen Räumen zu bewegen, Desinformation zu entlarven, extremistische Narrative zu durchschauen und sich aktiv für einen respektvollen und pluralen Diskurs einzusetzen. Das Angebot für Schulen ab Klasse 9 ist i.d.R. kostenlos (ggf. Eigenbeteiligung). Umfassen sollte es mindestens eine Doppelstunde, möglich ist ein Projekttag bis hin zu einer Projektwoche.
Weitere Infos unter www.mohio.org oder Tel. 0345 61415993
- "Armut und Ungleichheit zurückdrängen" - BNE-Modul für Grundschulen
Spirit of Football e.V. hat im aktuellen Schuljahr dieses BNE-Modul für Grundschulen entwickelt, mit Schwerpunkt auf SDGs 1 und 10 zum Thema “Armut und Ungleichheit zurückdrängen” sowie SDG 12 „Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“. Auch SDG 3 „Gesundheit und Wohlergehen“ spielt eine Rolle.
Weitere Infos unter spirit-of-football.de/
- Orientierungsrahmen Globale Entwicklung. Neuerscheinung für die gymnasiale Oberstufe
Der Orientierungsrahmen Globale Entwicklung ist eine Kooperation der Kultusministerkonferenz (KMK) und des BMZ, er wird durchgeführt und koordiniert von Engagement Global. Der neue Orientierungsrahmen Globale Entwicklung – Bildung für nachhaltige Entwicklung wurde am 16.10.2025 in der Bildungsministerkonferenz der KMK veröffentlicht, er löst den von 2016 mit der Erweiterung auf die Sekundarstufe II ab. Die Fachkapitel aus dem OR 2016 behalten ihre Gültigkeit und werden als Teilausgaben aktualisiert.
Weitere Infos unter www.engagement-global.de
- Lernmaterialien zu SDG 16 "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" In der Datenbank auf dem BNE-Portal des BMBF findet sich eine Vielzahl an Lehr- und Lernmaterialien. In der Reihe "Meldungen zu Lernmaterialien und SDGs" wird aktuell eine Auswahl an Unterrichtsmaterialien zum Nachhaltigkeitsziel 16 "Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen" vorgestellt. Weitere Infos unter www.bne-portal.de

Was wir anbieten

Unter www.eine-welt-eisenach.de finden Sie sowohl Themen, zu denen wir Bildungsveranstaltungen anbieten, als auch Artikel (z.B.Bücher, Strommessgerät). die wir verleihen. Bildungsveranstaltungen können für alle Altersstufen angefragt werden. Möglich sind sowohl 1-2 stündige Veranstaltungen, als auch Projekttage.
Schauen Sie doch einmal hin - vielleicht ist etwas Interessantes für Sie dabei oder machen Sie im Bildungsbereich tätige Personen auf unsere Angebote aufmerksam.

Aktions-Tipp

  • "Bezahlbare Heizkosten statt Gaskostenfalle!"
    Die Pläne von Ministerin Reiche torpedieren nicht nur die nötige Wärmewende, sondern führen sehenden Auges zu massiven Heizkostenerhöhungen. "zur Petition".

  •     TV-Tipps

    Bücher-Tipps


    Öl ins Feuer
    von Kathrin Hartmann
    Wie eine verfehlte Klimapolitik die globale Krise vorantreibt.
    Rowohlt Polaris, 18€ .

    Verkaufte Zukunft
    von Jens Beckert
    Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht
    Rücksichtslose Wohlstandsmehrung zerstört unsere Lebensgrundlagen - gibt es dennoch Hoffnung?
    Suhrkamp, 28€

    Die Hoffnung bewahren
    von Leonardo Boff
    Abkehr vom ausbeuterischen Kapitalismus hin zum planetarischen Gemeinwohl
    LIT, 24,90€

    Souverän - Pladoyer für mehr direkte Demokratie
    Was heißt es, wirklich souverän zu sein? Der Bürgerrechtler Ralf-Uwe Beck geht dieser Frage in einem leidenschaftlichen Essay nach, verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse. Ausgehend von der friedlichen Revolution 1989 und der enttäuschten Hoffnung auf verbindliche Mitbestimmung zeigt Beck, wie Demokratie von Parteien auf den Wahlakt reduziert wird - und warum das zu Frust und Entfremdung führt.
    www.oekom.de 22€

    Eine afrikanische Geschichte Afrikas
    von Zeinab Badawi
    Von der Wiege der Menschheit in Ostafrika, über afrikanische Hochkulturen, Sklaverei und Kolonialismus bis heute
    Piper, 28€

    Wer nicht liebt, steht vor dem Nichts.
    von Michael Haspel
    Die Spiritualität Martin Luther Kings als treibende Kraft für den Einsatz für Gerechtigkeit. Gütersloher Verlagshaus 28€

    Angriff auf Deutschland
    Die schleichende Machtergreifung der AfD von Dirk Laabs und Michael Kraske
    C.H.Beck 18€

    Über Kriege und wie man sie beendet
    von Jörn Leonhard
    Aus der Analyse historischer Kriege formuliert der Freiburger Historiker zehn Thesen, wie Wege, die aus dem Krieg herausführen, beschaffen sein müssen.
    C.H.Beck 18€

    Traum vom neuen Morgen
    von Tomás Halik
    Wie können die Kirchen das ihnen innewohnende Hoffnungspotential für die Menschheit entfalten?
    Herder, 22€

    Dossier: Slow Essen mit der Familie. Genuss-Schwerpunkt Pflanzenbasierte Alltagsküche
    Die Beiträge im Slow Food Magazin, Ausgabe 01-2026 vom Slow Food Deutschland e.V. widmen sich der Frage, wie es im Alltag mit Kindern gelingen kann, gut, sauber und fair zu essen. www.oekom.de oder www.slowfood.de

    Der Buchhändler von Gaza
    Der Schriftsteller und Islamwissenschaftler Rachid Benzine liefert eine poetische Geschichte über die Kraft der Literatur. Durch das Porträt eines Buchhändlers in Gaza-Stadt 2014 wird die Geschichte Palästinas erzählt. Piper, ISBN 9783492074575, 22 €.

        Bunt gemischt

    „Glück fällt dir nicht in den Schoß Glück ist eigentlich ein anderer Name für Frieden, Zufriedenheit, Freundschaft, Freude.
    Diese Dinge fallen dir nicht in den Schoß. Du kannst sie nicht einfach von anderen fordern.
    Aber du bekommst sie gratis, wenn du deine Müdigkeit überwindest und selber etwas in die Hand nimmst,
    wenn du den Menschen Vertrauen entgegenbringen kannst, wenn du auch in der größten Not daran glaubst, dass alles einmal anders wird.“

    Phil Bosmans
    Eine Welt Verein Eisenach e.V.
    Markt 23, 99817 Eisenach
    (03691) 743820
    info@eine-welt-eisenach.de

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